Go to Top

FAQ

FAQ

Hier bekommen Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu unserer Technologie und unseren Produkten. Sollten Sie noch Fragen haben, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

???

Um eine Drehfeldmaschine effizient und performant zu betreiben, kommt das Verfahren der feldorientierten Regelung zur Anwendung. Für die feldorientierte Regelung ist es insbesondere bei Synchronmaschinen notwendig, die Rotorlage zu kennen. Zur Ermittlung der Rotorlage lässt sich entweder ein Drehgeber oder die geberlose Regelung einsetzen, bei der die Rotorlage aus dem Zusammenhang zwischen gemessenem Strom und angelegter Spannung berechnet wird.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Verfahrensklassen für die geberlose Regelung. Zum einen die Grundwellenbasierten Verfahren, die die Rotorlage aufgrund der gegeninduzierten Spannung der Maschine ermitteln. Diese Methoden sind einfach anzuwenden, eignen sich allerdings nicht für den Drehzahlbereich Null. Einfache geberlose Regelverfahren verwenden daher einen gesteuerten Anlauf. Die andere Verfahrensklasse stellen die anisotropiebasierten Methoden dar. Diese sind kompliziert anzuwenden und daher auch noch nicht weit verbreitet. Anisotropie Verfahren sind allerdings hinsichtlich des Drehzahlbereichs nicht eingeschränkt.

Bitflux wendet ein patentiertes Verfahren zur Rotorlagebestimmung an und kann hierdurch mit sehr geringem Rechenaufwand eine hoch performante geberlose Regelung realisieren, die in puncto Dynamik und differenzieller Genauigkeit die Eigenschaften eines Inkrementalgebers übertrifft.

Um die Rotorlage auch im Stillstand zuverlässig detektieren zu können, ist es notwendig hochfrequente Spannungspulse in die Maschine einzubringen. Diese Spannungspulse verursachen allerdings ein Geräusch. Mit Hilfe von Bitflux ist es möglich, dieses Geräusch auf ein Minimum zu reduzieren, oder für manche Anwendungen sogar in den nicht hörbaren Bereich zu verschieben.

Ja, das ist möglich. Speziell für Anwendungen, bei denen bisher Asynchronmaschinen mit Geber eingesetzt wurden, bietet es sich an, die deutlich effizientere Reluktanzsynchronmaschine ohne Geber zu verwenden.

Sobald mehrere Maschinen an einem Umrichter betrieben werden, handelt es sich um eine Steuerung, und nicht mehr um eine Regelung. Grundsätzlich ist das möglich, führt allerdings zu deutlich reduzierter Performance und Effizienz für die einzelne Maschine.

Die Hardware kann unverändert bleiben und es werden keine zusätzlichen Komponenten benötigt. Die Implementierung der Algorithmen beansprucht geringe Ressourcen im Antriebscontroller. Der genaue Rahmen ist individuell verschieden und hängt von der gewünschten Funktionalität ab.

Nach einer Voruntersuchung zur Abklärung, inwieweit Ihre Systeme (Motor und Elektronik) für die geberlose Regelung geeignet sind, stellt Bitflux Ihnen eine vorkompilierte Version von dynAIMx® zur Verfügung, die Sie in Ihre bestehende Regelung integrieren.

Sie erhalten eine vorkompilierte Testversion von uns, die Sie in Ihrer Entwicklungsumgebung in Ihren bestehenden Code einbinden. Mithilfe der beiliegenden Dokumentation ist die Einbindung von dynAIMx® innerhalb einer Woche abgeschlossen.

Wir haben uns auf die Regelung sämtlicher Synchronmotoren fokussiert, einschließlich der hocheffizienten und dynamischen permanenterregten Synchronmaschine (schließt auch EC-Motoren mit ein) und der kostenoptimierten Reluktanzsynchronmaschine. Allerdings eignen sich nicht ausnahmslos alle Synchronmotoren in gleicher Weise gut für die Regelung mit dynAIMx®. Daher ist eine individuelle Begutachtung des Motors sinnvoll.

Grundsätzlich muss der Umrichter nur über eine Strommessung in mindestens zwei Kanälen verfügen. Wie gut allerdings die Software anwendbar ist, ist individuell zu klären und hängt von den Anforderungen der Applikation ab.